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Hochzeitskleid Esprit

Von Thomas Molke /Fotos von © Lorraine Wauters – Opéra de Wallonie

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Die Geschichte der Manon Lescaut verbindet man auf der Opernbühne mit Giacomo Puccini oder Jules Massenet. Nahezu unbekannt hingegen ist eine Bearbeitung dieses Stoffes, die Daniel-François-Esprit Auber knapp 30 Jahre vor Massenet auf ein Libretto von Eugène Scribe komponierte und die zunächst große Erfolge verbuchen konnte, bevor sie dann von Massenets und Puccinis Versionen von den Spielplänen verdrängt wurde. Auch Wiederentdeckungen an der Opéra Comique de Paris 1990 und zwölf Jahre später beim Wexford Festival Opera konnten das Werk nicht im Repertoire etablieren. Nun unternimmt die Opéra Royal de Wallonie einen weiteren Versuch, Aubers Alterswerk wieder ins Bewusstsein zu rufen. Ob es aber dramaturgisch und musikalisch mit Massenet oder Puccini mithalten kann, ist mehr als fraglich.

Manon Lescaut (Sumi Jo) liest ihre eigene Geschichte.

Inhaltlich geht die Geschichte auf den Roman Histoire du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut des Abbé Prévost zurück, der sich im 19. Jahrhundert großer Popularität erfreute. Anders als bei Massenet, Puccini und der literarischen Vorlage lebt Aubers Manon bereits zu Beginn der Oper mit ihrem Geliebten Des Grieux in einer kleinen Mansarde. Verzichtet wird auf die erste Begegnung der beiden und die im Anschluss folgende Flucht vor dem Weg ins Kloster, in das Manons Cousin (bei Puccini und Prévost ist es ihr Bruder) Lescaut sie bringen will. Neu ist bei Auber die Figur des Marquis d’ Hérigny, der sich Manon mit ihrer Liebe für Luxus und Reichtum gefügig machen will. Als diese mit Des Grieux ein rauschendes Fest im Gasthaus der Madame Bancelin feiert und anschließend die Zeche nicht bezahlen kann, weil ihr Cousin das ihm anvertraute Geld beim Spiel verloren hat, bietet der Marquis seinem Rivalen Des Grieux einen Posten bei der Armee und Manon Geld an, um die Rechnung bezahlen zu können. Doch Manon weist seine Liebesbekundungen von sich. Als Des Grieux beim Militär seinem Vorgesetzten gegenüber handgreiflich geworden ist, bietet der Marquis erneut seine Hilfe an, wenn Manon seine Geliebte wird. Doch bevor sie sich entscheiden kann, taucht Des Grieux auf und verwundet den Marquis in einem Zweikampf. Manon wird – wie bei Puccini – mit einem Gefangenentransport nach Amerika verschifft, und kann nach der Überfahrt gemeinsam mit Des Grieux fliehen. Bei Auber ist es ihre Freundin Marguerite, die ihr mit ihrem Hochzeitskleid zur Flucht verhilft. Wie bei Puccini irren die beiden nach der Flucht durch die Wüste, und Manon stirbt entkräftet in den Armen ihres Geliebten.

Der Marquis d’ Hérigny (Wiard Witholt, Mitte) verehrt Manon (Sumi Jo, vorne links) (dahinter: Chor).

Das Regie-Team um Paul-Émile Fourny lässt die Geschichte der Manon Lescaut gewissermaßen aus dem Roman des Abbé Prévost entstehen. So befindet man sich während der Ouvertüre in einer riesigen Bibliothek, in der zahlreiche Studenten in College-Uniformen mehr oder weniger konzentriert an ihren Hausarbeiten arbeiten. Ein junges Mädchen betritt den Raum und blickt zunächst verträumt einen jungen Studenten an, bevor sie auf das Buch aufmerksam wird, in dem der Bibliothekar blättert. Und so schlüpft sie über das Buch in die Welt der Manon Lescaut. Giovanna Fiorentini hat für die Figuren der Oper Kostüme entworfen, die die Zeit repräsentieren, in der der Roman spielt. Benoît Dugardyn, der für das Bühnenbild verantwortlich zeichnet, lässt mit wenigen Requisiten wie einem Schreibtisch, einem Sofa oder einer großen Tafel in der Bibliothek die einzelnen Räume entstehen, in denen die Handlung spielt. Das ist optisch nett anzusehen. Ob es einem die Geschichte allerdings näher bringt, ist fraglich. Ein Zuschauer macht bereits zur Pause durch lautstarke Unmutsbekundungen seinem Missfallen Luft. Am Ende der Vorstellung hört man allerdings nichts mehr von ihm. Vielleicht ist er nach der Pause nicht zurückgekommen.

Manon (Sumi Jo, vorne links mit dem Chor) unterhält die Gesellschaft mit einem Lied.

Denn das Konzept wird im dritten Akt keineswegs schlüssiger, was allerdings vielleicht auch an der dramaturgischen Schwäche des Librettos liegen mag. Es ist beispielsweise überhaupt nicht nachvollziehbar, weshalb Manons Nachbarin und Freundin Marguerite aus Frankreich nun plötzlich ihre Hochzeit in Louisiana feiern soll, wo alle Personen nun in weißen Kostümen wie Feldarbeiter auf den Plantagen auftreten. Wieso plötzlich ein Gitter aus dem Schnürboden herabgelassen wird, bleibt ebenfalls unklar, da man sich fragt, wer hier eigentlich wo eingeschlossen wird. Jedenfalls gelingt Manon mit ihrem Geliebten Des Grieux – wie auch immer – die Flucht, und die beiden landen im letzten Bild in der Wüste, die durch ein riesiges offenes Buch dargestellt wird, das auf der aufgeschlagenen Seite eine Landkarte von Louisiana zeigt. Auf dieser Seite verstirbt Manon, bevor anschließend nicht nur ihre Freunde sie und Des Grieux in der Wüste finden, sondern auch von der Seite die Studenten aus der Bibliothek wieder auftreten. Am Ende gibt die Studentin dem Bibliothekar das Buch zurück, und so soll sich der Kreis wohl schließen.

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Manon (Sumi Jo) und Des Grieux (Enrico Casari) verloren in der Wüste

Musikalisch reicht das Werk weder in der Dramatik an La Muette de Portici noch in der Leichtigkeit an Fra Diavolo heran, da man das Gefühl hat, Auber könne sich nicht richtig entscheiden, was er kompositorisch mit dieser Oper eigentlich wolle. So kann Manons Schicksal hier anders als bei Massenet oder Puccini den Zuhörer nicht wirklich bewegen. Sumi Jo verfügt in der Titelpartie über die erforderliche Beweglichkeit in den Koloraturen, wirkt ansonsten stimmlich und optisch allerdings zu reif für die Partie. Enrico Casari bietet als Des Grieux mit lyrischen Bögen gutes Potenzial und gefällt mit sauberen Spitzentönen. Leider kann man das von Wiard Witholt als Marquis d’ Hérigny nicht behaupten. Während er in der Mittellage und in den Tiefen über einen kräftigen Bariton verfügt, gelingen ihm die hohen Töne nicht immer sauber. Roger Joakim ist als Lescaut überzeugt mit dunkel gefärbtem Bariton. Sabine Conzen stattet Manons Freundin Marguerite mit einem weichen Sopran aus. Denzil Delaere verfügt als ihr Bräutigam Gervais über einen jugendlichen Spieltenor, der allerdings bei den hohen Tönen leichte Probleme hat. Der Chor unter der Leitung von Pierre Iodice bewegt sich recht statisch durch die Inszenierung. Cyril Englebert erzeugt mit dem Orchester der Opéra Royal de Wallonie einen soliden Klang aus dem Graben, so dass es am Ende freundlichen Beifall für alle Beteiligten gibt.

FAZIT

Man kann geteilter Meinung sein, ob es am Stück oder an der Inszenierung liegt: Diese Manon Lescaut kann es weder mit Massenets noch mit Puccinis Fassung aufnehmen.

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Musikalische Leitung
Cyril Englebert

Inszenierung,
Paul-Émile Fourny

Bühnenbild
Benoît Dugardyn

Kostüme
Giovanna Fiorentini

Licht
Patrick Méeüs

Chorleitung
Pierre Iodice

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Chor der
Opéra Royal de Wallonie

Orchester der
Opéra Royal de Wallonie

Manon Lescaut
Sumi Jo

Marquis d’ Hérigny
Wiard Witholt

Des Grieux
Enrico Casari

Lescaut
Roger Joakim

Marguerite
Sabine Conzen

Gervais
Denzil Delaere

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Renaud
Patrick Delcour

Madame Bancelin
Laura Balidemaj

Monsieur Durozeau
Marc Tissons

Un sergeant
Benoît Delvaux

Un bourgeois
Xavier Petithan

Zabi
Chantal Glaude

Statisterie
Maud Brambach
Francesca Gea
Victor Kwedi
Maxime Libotte
Mehdi Lumrhari
Youssef Rherras
Mégane Ross
Micheline Schoumackers
Vanessa Vanhemelryck

 

Weitere
Informationen
erhalten Sie von der
Opéra Royal
de Wallonie
(Homepage)

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James Wayer

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